Geben Sie dem Streß die rote Karte

Burnout durch Streß

Burnout und Stress liegen ganz nah bei einander!

Wie siehts eigentlich bei Ihnen mit dem Streßlevel aus? Gut austariert oder doch schon mehr im roten Bereich?

Wenn es gut austariert ist und Sie in Sachen eigene Achtsamkeit gut auf Sie achten machen Sie wahrscheinlich alles genau richtig.
Doch wenn Sie doch schon mehr im orangerötlichen Streßbereich sind, sollten Sie diesen Artikel ruhig weiterlesen. Vielleicht ist ja die eine odere Verhaltensvariante etwas für Sie!

Doch erstmal geht es um das verständnis. Denn was ist eigentlich Streß? Warum ist Streß so gefährlich und ist er eigentlich immer ungesund?
Darum erstmal einen Schritt zurückgehen und verstehen worum es geht.

Guter Streß – Schlechter Streß

Nicht jede Form des Stresses ist schlecht. Schon mal vom Eustress gehört? Eustreß ist die Form des Streßes die uns eher in einen angenehmen Zustand versetzt und häufig einen guten „Aha-Effekt“ hat.

Der Aha-Effekt ist gut, weil in dem Moment unser Gehirn neue Nervenvernetzungen herstellt. Und diese sind zum einen ganz brauchbar, weil das Denken und auch vernetzte Denken (nachdenken) leichter fällt.
Als Beispiel kann zum Beispiel das Puzzeln herhalten. Mit jeder Schwierigkeitsstufe und dem daraus resultierendem Lerneffekt werden wir besser, freuen uns also und das konzentrierte Arbeiten am Puzzeln fällt uns leichter. Sicherlich auch weil wir uns darauf freuen.

Gartenarbeit ist auch eine wirklich hervorragende Form des Eu-Stresses. Sicherlich ist Gartenarbeit über Stunden anstrengend und in seiner Intensität vergleichbar mit einem Kardioworkout. Doch weil es dem Kleingärtner auch Freude bereitet wird die Arbeit an sich nicht als Streß empfunden. Anstrengend ja, aber nicht als nervend.

Es gibt viele weitere tolle Beispiele wo wir gar nicht merken das wir positiv gestreßt werden, weil wir diesen Streß nicht als Streß wahrnehmen.

Distress – Gefährlich und sinnlos

Massagen gegen Stress

Der Alltag und der Streß. Was wollen Sie wirklich!

Es gibt Menschen die von sich behaupten „Ich brauchen den Streß. Ohne kann ich auf Arbeit gar nicht mehr funktionieren!“ Vereinzelt ist das sogar so.

Doch die negative Form des Stresses – Distress, kann auf Dauer sehr krank machen. Und die statistischen Zahlen der Krankenkassen zeigen das eindeutig. Dabei muß gar nicht zwangsläufig das Burnout als Fakt herangezogen werden.

Distreß ist langfristig krankmachend. Doch warum eigentlich?
Streß ist eigentlich ein ganz wichtiges Symptom. Denn unter Streß reagiert der Körper so wie auch reagieren soll.

Denn in dem Moment wo Streß entsteht, produziert der Körper wichtige Hormone wie Adrenalin und Cortisol. Beide Hormone an sich sind überlebenswichtig in Gefahrensituationen.

Denn früher als Menschen ihre eigene Nahrung noch jagen mußten hies es sehr oft Flucht oder Angriff. Und diese beiden Hormone sorgten in diesen Fällen für höheren Blutdruck welcher mehr Blut in die Extremitäten und Gehirn jagten. Weglaufen oder Angreifen. Für Beides wird mehr Blut und Sauerstoff in den Muskeln benötigt.
In diesem Falle ist es also verständlicherweise ganz wichtig Streß zu haben um zu überleben!

Doch auf Dauer und über Stunden ist das wirklich sehr anstrengend für den Körper und Seele. Denn man kommt überhaupt nicht mehr aus dem Funktionierenmodus heraus. Und genau das darf nicht sein, weil es auf Dauer richtig Krank macht.

Raus aus der Streßfalle – Aber wie

Damit man nun aus der Streßfalle herausfindet muß man erstmal wissen, das man schon lange drin ist. Wie?

Schauen Sie mal ihre Vitalzeichen an. Damit ist beispielsweise der Ruhepuls gemeint. Oder Ihren Blutdruck. Und Wie sieht es eigentlich mit Ihrem Schlaf aus. Gut? Ausreichend? Schlecht! Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen. Morgendliches Früherwachen mit Unruhe?

Dies sind ganz einfache Werte nach denen Sie jeder Arzt, Psychologe oder Therapeut fragen wird, beziehungsweise die Vitalwerte in Erfahrung bringen und überwachen wird.
Raus aus der Streßfalle. Können Sie sich noch an den Anfang des Textes erinner? Doch wurde Achtsamkeit genannt!

Erfahren Sie nun im nächste Artkel alles über das Thema Achtsamkeit und wie man von der Distreß-Seite auf die Eustreß-seite kommt!

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